Folgende Anträge haben wir zur nächsten Gemeindevertretersitzung gestellt:

 

 

Erstellung einer Vorgartensatzung zur Vermeidung von Schottergärten

 

Antrag:

 

 

Der Gemeindevorstand wird beauftragt, eine Vorgartensatzung vorzubereiten, die der Entstehung von Schottergärten entgegen wirkt.

Diese ist dem Ausschuss für Infrastruktur und Wirtschaft bis Ende August 2021 vorzulegen. Der Ausschuss für Umwelt, Biosphäre und Landwirtschaft kann eingebunden werden.

Die Ergebnisse sind der Gemeindevertretung in der Oktobersitzung  2021 zur Beschlussfassung vorzulegen.

 

Begründung:

 

Als Klimakommune müssen wir der Ausbreitung der umstrittenen Schottergärten entgegenwirken. Die sind nicht nur leblos - sondern auch schlecht fürs Klima.

Die beschlossene Überarbeitung der Bebauungspläne kommt nicht in Gang und ein Ergebnis wird allein wegen des Arbeitsumfanges auch noch eine Weile auf sich warten lassen.

Da jetzt aber viele Grundstücke zur Bebauung bereit sind, sollten wir eine Vorgartensatzung erlassen, um ökologisch wertlose Schottergärten verhindern zu können.

 

 

Darum sind Schottergärten schlecht für die Umwelt

 

In Schottergärten werden Wiesen, Rasen und Beete durch Schotter und Kies ersetzt, und der Boden mit Folien versiegelt.

Auch der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) warnt vor den monotonen Steinwüsten, die besonders schlecht für die ökologische Vielfalt und das Klima in den Orten sind.

Schottergärten bieten nicht nur keinen Lebensraum für Bienen und Insekten, sie wirken sich durch die aufgeheizten Steine im Sommer auch noch negativ auf das Ortsklima aus.

In der Debatte solle es aber letztlich nicht nur um Verbote gehen, sondern darum, wieder mehr Menschen für die Natur zu begeistern.

Zur Förderung der Artenvielfalt und Verbesserung des Ortsklimas kann Informationsmaterial für die Bürger bereitgestellt werden. Auch können umweltfreundliche Anreize geschaffen werden, wie zum Beispiel einen Wettbewerb, um Gärten und Balkone mit hoher biologischer Vielfalt auszuzeichnen.

 

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Verbesserung der Verkehrssituation in der „Thüringer Straße“

 

Antrag:

 

Der Gemeindevorstand wird beauftragt zu prüfen, mit welchen Maßnahmen die Verkehrssituation in der Thüringer Straße verbessert werden kann.

Das Ergebnis ist über den Ausschuss für Infrastruktur und Wirtschaft der Gemeindevertretung bis zur nächsten Sitzung vorzulegen.

 

Begründung:

 

Das Verkehrsaufkommen in der Thüringer Straße ist durch die anliegenden Gewerbetreibenden und Einzelhändler sowie die Poststelle nicht unerheblich.

Durch ungeordnetes Parken ist die Verkehrssituation sehr unübersichtlich geworden. Die Beschilderung des Randstreifens als Fußgängerweg wird von vielen Verkehrsteilnehmern nicht beachtet. Dass macht es für die Passanten zum Hindernislauf. Die Bewohner des Altenwohnheimes sind gezwungen, mit ihren Gehhilfen auf die Fahrbahn auszuweichen. Auch Kinderwagen können nicht durchgängig auf dem Gehweg geschoben werden. Ebenso stellt es eine bedenklich erhöhte Gefahr für die Schulkinder dar, die hier ihren Schulweg haben.

Dazu kommt, dass Seitenstraßen und Zufahrten verengt oder gar versperrt werden. Anwohner können nicht zu- oder abfahren, Rettungsdienste werden stark behindert.

 

 

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